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Superfoods – Lebensmittel als Medizin

Welche Lebensmittel sind besonders gesundheitsfördernd?
Hier sind unsere Superfoods!

Obst und Gemüse enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe. Es gibt rund 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, wobei Plyphenole (in Beeren, Zwiebeln, Knoblauch, Äpfeln, Kräutern, Gewürzen, Gemüse und Nüssen), die Terpene (in Zitrusfrüchten), die Schwefelverbindungen (in Knoblauch und Kohl) und die Saponine (in Wurzeln, Blättern und Blüten) deren größten Gruppen bilden. Sekundäre Pflanzenstoffe haben - nur bei der niedrigen Dosis, mit der sie natürlicherweise in den Pflanzen vorkommen - einen großen Gesundheitswert, weil Sie den Körper dazu bringen, Abwehr- bzw. Regenerierungsprozesse zu intensivieren. Deshalb nennt man bestimmte Pflanzen, die besonders reich an diesen sekundären Pflanzenstoffen sind, Superfoods.

Viele sekundäre Pflanzenstoffe fungieren direkt als Fänger von freien Radikalen, die Krebs verursachen können. Insgesamt haben sekundäre Pflanzenstoffe entzündungshemmende, blutdruck- oder cholesterinsenkende Wirkungen oder sie schützen sogar vor Krebs.

Die folgenden Lebensmittel können als Superfoods bezeichnet werden, denn sie gelten nicht nur als besonders bekömmlich, sondern helfen dir auch noch dabei, gar nicht erst krank zu werden. Die Lebensmittel der folgenden ersten Rubrik kannst du alle regional beziehen, weshalb sie auf deiner Prioritätenliste ganz oben stehen sollten.

Algen

  • In Algen wie z. B. Nori, Spirulina, Wakame oder Hijiki finden sich unglaublich viele wichtige Nährstoffe – mitunter in sehr hoher Konzentration. Ein bis zwei Gramm täglich sind bereits ein ausreichender Beitrag zu einer nährstoffreichen Ernährung. Die Nori-Rotalge beispielsweise ist reich an Omega-3-Fettsäuren. ...mehr

Äpfel

  • Der Apfel hat unglaublich viele positive Effekte auf unsere Gesundheit. Äpfel enhalten Pektin, einen Ballaststoff, der in der Schale steckt. Diesesr schützt vor Magengeschwüren oder kann sie lindern, er fördert Bleiausscheidung, wirkt fiebersenkend, harntreibend (das ist gut bei einer Blasenentzündung), senkt den Cholesterinspiegel, beugt Adernverkalkung vor, verdünnt das Blut (das schützt vor einem Herzinfarkt) und fördert die Blutgerinnung. ...mehr

Blattspinat

  • Spinat bremst möglicherweise den Alterungsprozess, fördert Kraft, Gleichgewicht und geistige Aktivität. ...mehr

Bohnen, grün

  • Bohnen enthalten Antioxidantien, die beispielsweise vor Krebs schützen. Dosenbohnen enthalten noch mehr Antioxidantien als zu Hause zubereitete Trockenbohnen. ...mehr

Broccoli

Buchweizen, geschält

  • Wie Quinoa und Amaranth ist Buchweizen ein glutenfreies Pseudo-Getreide ...mehr

Dinkel

  • Dinkel als volles Korn enthält – wie jedes Vollkorngetreide - zahlreiche, auch präbiotische Mikronährstoffe, noch mehr als Vollkornweizen. ...mehr

Heidelbeeren

Himbeeren

Hirse

  • Hirse enthält große Mengen an Mineralien und Eisen, ist gut für Haut und Haar. ...mehr

Ingwer

  • Ingwer stärkt das Immunsystem, regt die Durchblutung an und wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. ...mehr

Kartoffel

  • Kaufe am besten nur Bio-Kartoffeln, denn beim herkömmlichen Anbau von Kartoffeln werden viele Pestizide verwendet, die dann in der Schale und auch noch darunter angereichert sind. ...mehr

Leinöl

  • Leinöl ist das hochwertigste Öl überhaupt, denn es enthält unschlagbar viel Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure). ...mehr

Löwenzahn

  • Löwenzahn enthält im Vergleich zu Spinat unglaubliche 8 Mal soviele Antioxidantien, 2 Mal soviel Kalzium, 3 Mal soviel Vitamin A und 5 Mal soviel Vitamin K und E! ...mehr

Pecannüsse

  • Pecannüsse wirken - wahrscheinlich aufgrund ihres Gehaltes an Ellagsäure – krebsvorbeugend. ...mehr

Sellerie, frisch

  • Sellerie ist derzeit in aller Munde, so dass er sogar einen Social Media Hype ausgelöst hat. Anlass war die Geschichte von Anthony William, der angeblich mit Hilfe eines Glases frisch gepressten Safts aus Staudensellerie täglich morgens auf leeren Magen Krebs geheilt hat. ...mehr

Tomate

  • Die Tomate ist ein Nachtschattengewächs. Nachtschattengewächse enthalten Alkaloide (hier insbesondere Tomatin), Nikotin und Lektine. Die Alkaloide werden aber durch die Reifung der Tomate eliminiert (noch grüne Tomaten sind daher giftig), so dass dann nur noch die Blätter und Wurzeln alkaloidreich bleiben. ...mehr

Vollkorn

  • Vollkornprodukte enthalten zahlreiche, teilweise präbiotische Mikronährstoffe. ...mehr

Weintrauben

  • Dunkle Weintrauben - vor allem Muscadine und Concord-Trauben - sind gesünder als helle, denn sie enthalten mehr Anthocyane. ...mehr

Zwiebel

  • Je intensiver der Geschmack einer Zwiebel, desto gesünder ist sie. ...mehr

Hier noch ein paar Liebensmittel, die zwar extrem gesund, aber leider nicht nachhaltig sind, da sie eingeflogen werden müssen und/oder beim Anbau Ökosysteme zerstört werden.

Amaranth

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Acaibeeren

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Avocado

  • Hier bist du vor Lektinen sicher! ... mehr

Chiasamen

  • Chiasamen gehören zu den Novel Foods und besitzen eine eigene EU-Richtlinie. Nach dieser darf eine tägliche Aufnahme von 15g pro Tag darf nach einer Entscheidung der EU-Kommision (2013/50/EU) nicht überschritten werden. ... mehr

Cranberries

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Granatäpfel

Granatäpfel sind äußerst gesunde Lebensmittel mit vielen positiven Wirkungen

  • ein Granatapfel enthält viele Antioxidantien, schützt gegen Krebs ... mehr

Quinoa

  • Quinoa ist eine hochwertige Proteinquelle, also bei veganer Ernährung besonders vorteilhaft ... mehr

Die eatr-Philosophie

Prinzipiell machst du alles richtig, wenn du
  • ganz genau auf deinen Körper und deinen Appetit achtest,
  • dich möglichst vielfältig und damit ausgewogen ernährst und
  • dabei durch den Kauf regionaler Bio- und wenig tierischer Produkte sowohl Schadstoffe als auch den CO2-Ausstoß reduzierst und dem Tierwohl entgegenkommst.

In unserem → eatr-Ernährungsprinzip spiegelt sich unsere Philosophie wider. Wir haben dir dort einige Punkte zusammengestellt, die man bei der Lebensmittelwahl zur Orientierung nutzen kann, ohne sich einschränken zu müssen.

Wer jedoch aus gesundheitlichen Gründen ganz besonders vorsichtig sein muss oder möchte, kann sich unsere folgenden Ernährungsvorschläge zu Herzen nehmen. Solange du dich nicht beispielsweise wegen eines Leberschadens, einer Diabetes oder einer Unverträglichkeit einschränken musst, solltest du jedoch nicht auf die Dinge verzichten, die du für dein seelisches Wohlbefinden brauchst, denn das ist besonders wichtig für einen gesunden Körper!

Wenn man die folgenden Lebensmittel öfter mal in seinen Tag einbaut, tut man sich in jedem Fall etwas Gutes

Getränke

  • morgens auf nüchternen Magen Selleriesaft
  • tagsüber Ingwertee, auch mal mit Zitronensaft oder Pfefferminze ergänzt
  • Sportler holen sich mit alkoholfreiem Bier Elektrolyte zurück.

Frühstück

  • Müsli aus Nüssen, Trauben/Rosinen, Kürbiskernen, Amaranth, Haferflocken, Mandel-/Soja-/Hafer-/Reismilch

Warme Mahlzeit

  • nachhaltig gefischter Fisch
  • dazu Blattspinat, Zwiebeln, Brokkoli oder grüne Bohnen
  • als sättigende Beilage Reis oder Kartoffeln

Zwischendurch

  • Salat mit Brennessel und Oliven- oder Kürbiskernöl, ein Apfel, ein Ei oder ein Löffel Leinöl

Genuss

  • Wer abends nicht auf Alkohol verzichten möchte, sollte ein Glas Rotwein wählen.